Falko Götz

Fußballtrainer

Eine Rufmord-Kampagne

Meine fristlose Entlassung als Cheftrainer von Holstein Kiel wird von den dortigen Vereinsverantwortlichen mit dem Vorwurf begründet, ich hätte nach unserer 1:2-Niederlage gegen Braunschweig am 8. August diesen Jahres einen Spieler geschlagen. Dieser Vorfall sei „eindeutig” und werde durch Aussagen von Betroffenen gestützt.

Ich möchte an dieser Stelle unmissverständlich darstellen, dass ich zu keinem Zeitpunkt weder einen Spieler von Holstein Kiel geschlagen noch eine Tätlichkeit begangen habe. Da dieser Vorwurf jedoch bundesweit für Aufsehen und Schlagzeilen sorgt, sehe ich mich in meinem Ansehen beschädigt und öffentlich an den Pranger gestellt. Ich habe niemand geschlagen und werde deshalb nun alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen mich gegen diese falsche Verdächtigungen und diese üble Nachrede zu wehren. Bis bin zu strafrechtlichen Konsequenzen. Aus meiner Sicht handelt es sich  um den Versuch, sich mit Hilfe einer gezielten Rufmordkampagne eines Cheftrainers und womöglich fälliger Abfindungszahlungen zu drücken. Zweifelsohne ein in der Geschichte des deutschen Fußballs bislang wohl einmaliger Vorgang. Ich bin vom Vorgehen des Präsidiums von Holstein Kiel tief enttäuscht und kann nur hoffen, dass solch ein menschlicher Umgang im Sport nicht Schule macht, sondern ein Einzelfall bleibt.

Allen Fans und dem Fußball von Holstein Kiel wünsche ich weiterhin möglichst großen Erfolg. Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt, hatte noch einiges vor und bedauere es wirklich zutiefst, dass es jetzt so gekommen ist.

Seid gegrüßt, euer

Falko

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